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Sing it

von Alex, Tags: musik

Bekannterweise kann ich ziemlich schlecht singen. Wenn auch einige meiner Freunde mir da immer wiedersprechen würden. Aber hört euch mal das hier an. Da bleibt selbst dem Gitarristen die Spucke weg.

Enjoy.

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Unterschätzt und Berühmt

von Alex, Tags: fernsehen film gedanken medien

Gerade habe ich einen Beitrag über schöne, und wen wird es verwundern, meistens blonde Frauen gelesen. Wie immer mit vielen Vorurteilen, schnellen Feststellungen, und schlecht recherchiert.

Es ging in dem Artikel um Paris “Blondie” Hilton. Bevor jetzt jemand sagt, oh mein Gott, möchte ich nur einmal anmerken wie oft Berühmte und Reiche unterschätzt werden. Paris, die, soweit bekannt, wohl ein Großteil des Vermögens ihres Vaters (ca. 1.4 Mrd US-Dollar) zusammen mit ihrer Schwester erbt, hat mittlerweile, zugegeben sicher teilweise mit ihrer Bekanntheit ca. 140 Millionen US-Dollar selbst verdient. Große Teile davon erwirtschaftet ihr eigenes Unternehmen, welches mit mehreren Filialen in großen Städten vertreten ist. Sie besitzt außerdem zwei erfolgreich funktionierende Discotheken und spielte mehr oder weniger erfolgreich in mehreren Filmen mit.

Zu diesem Thema fällt mir auch Thomas Gottschalks Spruch ein:

Ich finde es auch mutig, dass die hauptamtliche Klatschdirektorin von BILD nicht mehr über Paris schreiben möchte, weil diese ausschließlich reich und dumm sei und sonst in ihrem Leben nichts geleistet habe. Würde man im Klatschbereich alle weglassen, die diese Kriterien erfüllen, könnte es eventuell eng werden.

Ein Angebot über 1 Million Euro für einen Auftritt in der deutschen Ausgabe von Big Brother schlug Paris aus und verlangte das fünffache an Gage, was den Produzenten von RTL 2 wiederum zu teuer war.

Ich persönlich finde, sie gehört, zusammen mit Norma Jean Baker (auch als Marylin Monroe bekannt) zu den am meisten unterschätzten berühmten Menschen. Norma Jean ist ja, wie zumindest meinen Freunden bekannt ist, eine meiner Lieblingsschauspielerinnen, zusammen mit Angelina Jolie und Julia Roberts. Wer jetzt meint, zwischen den dreien seien erhebliche Qualitätsunterschiede zu sehen, irrt meiner Meinung nach. Alle drei haben schon hervorragende und auch anspruchsvolle Rollen gespielt.

Norma Jean hat mich besonders in “Diamonds are Girl’s best Friends” beeindruckt, wie sie manchmal ein wenig Naiv und verrückt mit ihrer Stimme dem Charakter Leben gibt.

Angelina Jolie ist zugegebener weise meistens in Action Filmen zu sehen gewesen. Aber auch dort schafft sie es immer wieder auch nachdenkliche Szenen mit einer gewissen Melancholie darzustellen. Außerdem gefällt mir ihr außerordentliches Engagement für die Kinder in Afrika, und wie sie offen über ihre seelischen Probleme ihrer Kindheit sprechen kann, beeindruckt mich.

Nun ja, bleibt nur Julia Roberts übrig. Anstatt mich in die endlose Reihe ihrer Kritiker einzureihen und über einen Film von ihr zu reden, dachte ich, zitiere ich sie einfach selbst:

“You know I’m like a total geek, right? First of all, I sit on the set and knit. It’s a very social hobby, as opposed to reading at work – I can chat with people and still be fully engaged.”

Ich finde ihren Humor einfach unschlagbar.

Good night and good luck.

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Pictures of a City

von Alex, Tags: bilder fotos

Kaum zurück zuhause von einem mehr oder weniger anstregenden Tag habe ich mich hingesetzt und mir noch einmal ein Paar Bilder angesehen. Wer will und Zeit hat, kann diese jetzt unter untemstehenden Link besichitigen.

Irgendwas ist immer.
Nur was?

Schönes Wochenende zusammen.

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Bonjour Tristesse

von Alex, Tags: gedanken lachen nationalität

Als kurz vor Schluss das Spiel der Deutschen durch einen Treffer der Italiener beendet wurde, dachte ich nur eines.

Jetzt beginnt wieder die “Zeit des Jammerns“, und ich darf morgens meinen Bäcker nicht mehr mit einem freundlichen Lächeln begrüssen, ohne schief angesehen zu werden.

Die ganzen schönen Flaggen, das Lächeln auf den Gesichtern der Menschen… Das kann doch nicht alles auf einmal wie weggeblasen sein.

Appropos Bäcker. Unser Klinsmann erhört hoffentlich meine Bitte.

Aufstehen, Deutschland! KÄMPFEN!

Und bitte nicht jetzt wieder aufhören, bevor es richtig angefangen hat.

In diesem Sinne:

Stuttgart wir kommen!

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Independence Day

von Alex, Tags: politik

Hallo liebes Amerika.

Vor mehreren Jahren hat euch ein Land eine Statue geschenkt, die euch so gefiel, dass ihr sie gleich in eure größte Stadt gestellt habt. Ihr habt sie gehegt und gepflegt, ihr sogar eine poetische Inschrift geschenkt, und vergessen wer sie euch schenkte. Jetzt steht sie da, einsam und verlassen, von ihrem Volk bewundert, und doch vergessen.

Gratulation, du bist heute 120 Jahre alt geworden.

Give me your tired, your poor,
Your huddled masses yearning to breathe free,
The wretched refuse of your teeming shore;
Send these, the homeless, tempest-tost to me,
I lift my lamp beside the golden door!

So bleibt nur noch eines zu sagen.
Vergesst nie eure Vergangenheit.
Sonst verspielt ihr eure Zukunft.

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The AXE effect

von Alex, Tags: werbung

Das was man nach dieser gigantischen Medienkampagne gemeinhin als The AXE Effect betrachtet (sich in aller Öffentlichkeit zum Narren machen) wird jetzt auf die nächste Ebene gehoben.

Wer diese nicht gesehen hat (auch solche Menschen soll es geben) sei hiermit einmal kurz auf den neusten Stand gebracht:

The Master of Cinema himself (Ben Affleck) läuft durch eine Stadt und drückt jedesmal, wenn eine Frau ihn anlächelt, auf ein Handzählgerät (wie im Freibad oder im Stadion für die Besucherzahlen). Man beachte dabei dass er sogar darauf drückt als ihn ein netter Kerl anlächelt (Achtung, amerikanische Minderheiten werden wieder besonders berücksichtigt). Als er schließlich nach getaner Arbeit sein Hotel aufsucht, und den Lift betritt, zeigt ihm der Liftjunge sein Zählgerät, und Ben Affleck hat eine beträchtliche Menge weniger Flirts als der junge Mann mit the AXE effect.

Was ich nicht verstehen kann: Warum der Junge so attraktiv sein soll… Und wieso zum Teufel soll man mit so einem Ding durch die Gegend laufen? Ein anständiger Mann weiß sowas im Kopf :) .

In einer Berliner Schule (man könnte den Verdacht äußern es gibt nur noch Berliner Schulen nach den Medienberichten in den letzten Wochen) mokierte sich eine Lehrkraft darüber dass alle Jungs der Klasse so krässlich nach AXE stinken würden, dass er während dem Unterricht die Fenster öffnen müsse, um überhaupt noch unterrichten zu können.

Seine Schüler würden, so die Lehrkraft weiter, sich in diesem Duft einbalsamieren, seitdem sie die Werbekampagne gesehen hätten. Er meinte, dass diese Werbekampagne schädlich für die Jugend sei und diese nicht mehr über gesunden Menschenverstand verfüge.

Erstens frage ich mich, wie ein Lehrer auf die Idee kommt derart Laut zu schreien, während er an forderster Front um den gesunden Menschenverstand kämpft.

Zweitens bin ich der festen Überzeugung, das Ben Affleck hin, Werbekampagne her, die Jungs trotz des Medienhammers mit Knockout Wirkung spätestens dann bemerken dass die Sache nach hinten losgeht, wenn die erste weibliche Dame ihres Herzens ihnen wenig rücksichtsvoll klargemacht hat, dass mit diesem Geruch keine abendlichen Ausflüge ins Nachtleben mehr stattfinden werden.

Einer meiner Studienkollegen, und dass ist das erschreckende an dieser Sache, hat, nach reiflicher Überlegung dem neusten Werbegag der JAM (Achtung, Frauenmagazin!) nachgegeben, und sich eine Ausgabe ebendieser zugelegt, bei der dieses Klickmichtot Ding beilag.

Bestürtzt frage ich mich nun:

Bin ich noch IN? Wann vertreibt die Bild ein ebensolches Gerät?
Und brauche ich jetzt auch AXE? HELP!